Wärmekonzept für das Passivhaus Schulzentrum Neckargemünd

Energietechniken, die den Restwärme-Bedarf beispielsweise nachts und in Ferienzeiten decken

Das IWP-Konzept beinhaltet ein bivalentes Heizsystem, das die Energie zu zwei Dritteln aus Geothermie und zu einem Drittel aus einer Holzpellet-Heizung bezieht. Das trägt dem Wunsch der Stadt nach Nutzung heimischer Ressourcen Rechnung und es gewährleistet eine hohe Versorgungssicherheit, z.B. bei Ausfall eines der Systeme. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Die Heizlast beträgt max. 10 Watt/qm, der Jahresheizwärmebedarf max. 15 kWh/qm.

Die Vorgaben zur Energieeinsparung im täglichen Schul­betrieb werden automatisch eingehalten

Diverse Sonden in allen Räumen messen die Parameter Raumluftqualität und Temperatur. Eine Abweichung von den Soll-Werten wird sofort vom Steuerungssystem erfasst. Es verarbeitet alle Informationen und gibt entsprechende Steuerungssignale an die technische Anlage aus. Dieses reagiert dann mit Absaugen der verbrauchten Luft und Zufuhr von Frischluft, die per Wärmetauscher oder durch Zuschaltung der externen Heizquellen erwärmt wird. Hierbei greift das System vorrangig auf die Geothermie- und erst in der nächsten Stufe auf die Holzpellet-Heizung zurück. Die regelmäßige Zufuhr frischer Luft führt auch zu weniger Ermüdung und besserer Lerneffizienz der Schüler.

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