Geothermie

Die Wärme des Erdkörpers besteht zum einen aus der Restwärme aus der Zeit der Erdentstehung, als gravitative Energie aus der Akkretion der ursprünglichen Materials frei wurde. Der größere Teil stammt aus radioaktiven Zerfallsprozessen im Erdinnern und den Gezeitenkräften des Mondes, die in der Erdkruste kontinuierlich Wärme erzeugen.

Oberflächennahe Geothermie

Oberflächennahe Geothermie bezeichnet die Nutzung der Erdwärme bis ca. 400 m Tiefe. Aus geologischer Sicht ist nahezu jedes Grundstück für eine Erdwärmenutzung geeignet. Jedoch müssen geologische, wirtschaftliche, technische und rechtliche Aspekte beachtet werden. Erdwärmenutzung muss der Wasserbehörde angezeigt werden. Bei grundstücksübergreifender Erdwärmenutzung und bei Bohrtiefen von über 100 m muss das Berg- und Lagerstättenrecht beachtet werden.

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